Unter dem Motto „Code your World“ fand am 12.04.2016 der zweite Dev Day in der Börse Dresden statt. Veranstalter war die Software Architektur Entwickler Community (SAEC) der T-Systems Multimedia Solutions GmbH. Zwei unserer Entwickler waren vor Ort und berichten von ihren Eindrücken.

Was war eure Motivation, an der Veranstaltung teilzunehmen?

Stephan (PHP): Der Austausch mit anderen Teilnehmern stand für mich im Vordergrund. Das Hauptthema in diesem Jahr war Continuous Delivery, was wir bei queoflow natürlich auch selber nutzen. Sich über Erfahrungen auszutauschen, neue Eindrücke zu sammeln, und Kontakt zu anderen Entwicklern zu knüpfen, war für mich die Hauptmotivation. Aus diesem Grund war ich auch schon zum zweiten Mal dabei.

Bernd (C#): Für mich stand der Weiterbildungsaspekt im Vordergrund: Wie setzen andere die Technologien ein, wie werden Probleme gelöst. Einfach Inspiration holen. Es war mein erster Besuch auf dem Dev Day und es hat sich gelohnt.

Stephan: Ich finde es angenehm, dass die Veranstaltung nicht so „marketinglastig“ ist. Der Veranstalter nimmt sich selbst sehr zurück und dadurch stehen die Inhalte im Fokus – eben das, was mich als Entwickler interessiert. Die Vorträge sind auf solchen Veranstaltungen häufig sehr produktbezogen, das ist beim Dev Day nicht so.

Bernd: Das stimmt, es ist keine Werbeveranstaltung, sondern sprachenunabhängig und auf einer Ebene, auf der sich jeder Entwickler etwas mitnehmen kann. Natürlich geht das dann nicht so ins Detail, als wenn es nur für C#-Entwickler konzipiert wäre, aber so kann jeder was für sich rausziehen.

Was habt ihr für eure Arbeit von der Veranstaltung mitgenommen?

Bernd: Dinge zu hinterfragen: Die eigene Arbeit im Team, in Projekten, mit Technologien. Manchmal schleichen sich so Sachen ein – und die dann mal wieder zu überdenken… Ich werde auf jeden Fall den einen oder anderen Link zur Videoaufzeichnung der Sessions an meine Kollegen verschicken.

Stephan: Ich habe für mich besonders das Thema Akzeptanztests mitgenommen. Wie kann man das noch besser machen. Die Best-Practice-Ansätze haben mir gezeigt, wo wir noch optimieren können. Zum Beispiel parallele Tests, kürzere Durchlaufzeiten usw. Adam Bien, mit seinem gnadenlosen Pragmatismus, hat mir besonders das Thema Overengineering vergegenwärtigt und das manchmal weniger mehr ist. Auch das eigene Vorgehen von Beginn an zu hinterfragen, hab ich mir wieder ins Gedächtnis gerufen. Ich überlege gerade noch, wie ich diese Erkenntnisse und Erfahrungen mit meinen Kollegen teilen kann und sie vielleicht auch für die eine oder andere Sache begeistern kann.

Gab es etwas besonders Erwähnenswertes?

Stehpan: Ich habe auf der Veranstaltung viel gelacht. Man merkt, dass da wirklich bühnenerfahrene Redner vor einem stehen, auch wenn sie ganz unterschiedliche Vortragsstile haben. Die Session zum Thema Sicherheit hat mir zwar nicht viel Neues gegeben, da das Thema bei uns ohnehin groß geschrieben wird, aber die satirische bis überspitzte Darstellung des Themas macht es einfach auch greifbar. Was ist ein gehackter Facebook-Account im Gegensatz zu Patientendaten von Krankenkassen wert? Wie erschreckend leicht ist es eigentlich, sich Zugang zu privaten Logins zu verschaffen? Und kann das Thema Sicherheit überhaupt mit der Entwicklung im Bereich Internet of Things mithalten? Wenn unterhaltsam auf Probleme aufmerksam gemacht wird, dann bleiben sie auch hängen.

#devdaydd

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