In der Arbeitsgruppe Software Engineering ist queoflow schon seit einigen Jahren vertreten und für das 21. Treffen, der Herbsttagung vom 22./23.09.2016, war queoflow diesmal der Ausrichter, so dass wir die Teilnehmer in Dresden begrüßen durften. Ein passender Ort für die Veranstaltung war mit den Räumlichkeiten der Informatik Fakultät der TU Dresden schnell gefunden.

„Guide Share Europe ist eine europäische Non-Profit Vereinigung von Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, die Information und Communication Technology (ICT)-Anwendungen auf der Basis von IBM-Architekturen betreiben. GUIDE SHARE EUROPE zählt ca. 1000 Mitgliederorganisationen und ist Europas bedeutendste ICT-Benutzergruppe.“ (Quelle: GSE)

Tag 1 – The agile day

Der erste Tag stand thematisch unter dem Schwerpunkt der geänderten Vorgehens- und Verhaltensweisen (Agilität, Kreativität) in unserer täglichen Arbeit. Meine beiden Kollegen David Oldenburg und Jonathan Schanz gaben aus Sicht unserer Agenturmarke queospark Einblicke zum Thema Design Thinking. Des Weiteren gab es aber auch einen spannenden Vortrag mit dem provokativen Titel „Agile is not an option!“ von Manuel Klein von der MT AG, der am Ende aber ganz klar damit endete, das „Agile“ doch „not optional“ ist. Aller Agilität zum Trotz stellte Michael Pohl von Business 4 Enterprise GmbH dann am Ende auch noch ein Vorgehensmodell zum Einführungsmanagement vor, das bereits beim Roll-Out von Anwendungen mit mehr als 60.000 Installationen zum Einsatz kam und dabei über sehr stabile Prozesse die Kontrolle über die damit einhergehende Komplexität behält.

Das Highlight des Tages war dann aber sicherlich die individuelle Stadtführung durch unseren Managing Director André Pinkert, der die Teilnehmer am Abend auf eine Reise durch die Dresdner Altstadt und deren Geschichte mit seinen ganz persönlichen ERfahrungen als gebürtiger Dresdner mitnahm. Im Anschluss ließen die teilnehmer den Abend gemütlich im Restaurant Pulverturm bei einem typischen „Sächsischen Gelage“ ausklingen.
 

Fakultät Informatik TU Dresden

Fakultät Informatik der TU Dresden (Bildautor: Lothar Sprenger)

 

Tag 2 – In search of the unicorn

Noch mit den interessanten fachlichen Input sowie den historischen Fakten zu Dresden vom Vortag überhäuft und dem Sauerbraten oder dem Spanferkel im Magen, startete der zweite Tag mit meinem Vortrag zum Thema „Internet der Dinge“. Mein Einstieg war eine kurze Abgrenzung der Begrifflichkeiten um zum einen den Rahmen zu stecken und mit Branchenbeispielen Einblicke zu best practices zu geben. Zum anderen betrachtete ich die Rolle Deutschlands im Vergleich mit den USA.

Im Anschluss startete Herr Asselborn, ERGO Group AG, mit seinem „Überflug über die Ideenlandschaft“ aus seiner persönlichen wie beruflichen Erfahrung zu Kickstarter-Projekten einen Diskurs. Bis zur Mittagspause entstand ein reger Austausch.

Nach einer kurzen Stärkung gab es dann zwei Slots zu Microservices, die den zweiten Tag mit Antworten und Möglichkeiten der aktuellen Trends unserer Arbeitswelt gut abrundeten. Der erste Vortrag hatte treffenderweise den Titel „Microservices – eine Formel-1-Architektur auch für den Alltag?“ wo sehr plakativ durch Herrn Engelschall, MSG Systems AG, das Fazit für die Teilnehmer herausgearbeitet wurde: „Wenn man nicht in der Formel 1 mitfährt (bzw. deren Probleme hat) sollte man den Trend Microservices vielleicht noch einmal kritisch hinterfragen.“

Im zweiten Slot stellte Carsten Voigtländer, adesso AG, mit einer Projekvorgehensbeschreibung dennoch eine positive Umsetzung derer dar. Beide Präsentationen konnten damit einen informativen Einblick zur Umsetzung von Microservices geben. Die Teilnehmer konnten somit ein realistisches Bild zu Microservices mit nach Hause nehmen.

Da gerade dieses Thema auf Konferenzen immer zu sehr aus der Sicht von Netflix, Facebook und Co. präsentiert wird und weniger aus DTM-Sicht, um hier den Vergleich zur Formel 1 noch einmal zu bemühen.

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