Wir bei queo nutzen täglich die Möglichkeit, unser Mittagessen frisch in unserem Küchenkosmos zu kochen. Doch dadurch müssen sich die einzelnen Kochgruppen immer wieder Fragen stellen: Was kochen wir? Wer isst alles mit? Wie viele und welche Zutaten werden benötigt? Und wie rechnen wir den Einkauf ab?

Wir, Tobi und Daniel, zwei Entwickler des C# Teams, dachten uns: Warum entwickeln wir nicht ein Tool, das bei der Findung und Abrechnung eines Mittagsmenüs unterstützt? Wir begannen im April mit der Konzeption und der Entwicklung eines Tools mit dem Namen „Peanuts“.  Mit dieser Anwendung lassen sich alle Fragen nun sehr viel einfacher klären. Die Einkaufsplanung wird genauso unterstützt wie die anschließende Abrechnung: Wenn Mitglieder einer Gruppe ihren Kontostand ausgleichen müssen, können sie dies mittels Bargeld an eine beliebige Person der Gruppe erledigen oder ganz einfach über PayPal.

 

Dashboard

 

Nachdem wir die Entwicklung zunächst in unserer Freizeit durchführten, konnte  im Juni unser Head Uwe Oehmichen die Geschäftsführung für unser Projekt begeistern und Budget für die Fertigstellung des Tools organisieren: Damit konnten wir nun in einem festen Rahmen während der Arbeitszeit an Peanuts arbeiten.

Ende Juli war es dann soweit: Wir haben eine Testversion für einen kleinen Nutzerkreis bei queo bereitgestellt. Während des zweiwöchigen Probelaufs wurden Bugs gefixt und neue Wünsche der Testnutzer integriert. Doch aus dem Probelauf wurde plötzlich und unbeabsichtigt das Live-System – denn der Probelauf blieb nicht unentdeckt. Weitere Kochgruppen erfuhren von Peanuts und wollten die neue Software nun auch nutzen. Nach und nach registrierten sich immer mehr queos bei Peanuts und nutzten es für Ihre Mittagsplanung und Abrechnung. Seitdem nehmen wir stets neue Wünsche auf, bewerten und implementieren diese, sofern sie den Nutzen des Tools für alle erhöhen.

 

Gruppenansicht

 

Ende August haben wir uns entschieden Peanuts als Open-Source-Projekte auf GitHub umzuziehen, damit die Community daran teilhaben und das Projekt weiter voranbringen kann. Wir glauben nämlich, dass  auch andere Unternehmen, Vereine oder Organisationen ein ähnliches Problem haben und von Peanuts profitieren können.

Damit Peanuts nicht nur auf die Mittagessen-Planung beschränkt ist, haben wir bereits bei der Konzeption auf Flexibilität geachtet: Ein Peanut kann auch irgendein anderes gemeinsames Projekt oder Produkt sein, an dem mehrere Personen beteiligt sind und Kosten jeder Art, die unter diesen abgerechnet werden müssen. Somit kann die Aufteilung einer Rechnung  ganz unabhängig von einem Peanut erfolgen.

 

Monatsansicht im Peanuts

 

Für die Zukunft sind weitere Ausbaustufen geplant:  Ein Administrationsbereich, weitere Statistiken für Gruppen, weitere Benachrichtigungen, geheime Gruppen, gruppenspezifische Workflows sind nur einige der Möglichkeiten, die Peanuts eröffnet.

Somit können wir queos dann die gewonnene Zeit nutzen, um uns einem ausgiebigen Mittagessen – und danach wieder gut gestärkt unseren Projekten – zu widmen. Guten Appetit!

 

queos in der Küche

 

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1 Kommentar

  • mcnesium ⋅ 12.10.2017 ⋅ 14:26 Uhr

    Na das ist doch mal was. queo macht Open-Source-Software, dass ich das noch erleben darf 😉

    Schreibst du noch einen kleinen Text in die README, wie man das Ding als Nicht-C#-Entwickler zum Laufen bekommt?

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